Archiv für Juni 2009

PostHeaderIcon Fotobearbeitung online, was für ein Unfug!

Nicht das es mir nicht aufgefallen wäre, aber warum soll ich denn meine Bilder "online" bearbeiten? ich habe den Spiegelartikel gelesen und immer wieder musste ich über den Sinn oder vielmehr Unsinn einer solchen Vorgehensweise nachdenken.

Warum soll ich Bilder, die auf meiner Kamera sind, in ein "Portal" Hochladen, wo sie jeder sehen kann?

Warum soll ich meine Bilder online bearbeiten und sie online abspeichern, was ist mir der Geschwindigkeit?

Warum muss ich akzeptieren das meine Bilder dann qualitativ "schlechter" abgespeichert werden "müssen"?

Selbst kleinste "freie" Programme sind in der Lage die einfachen Retouchen hinzubekommen, die online angeboten werden.

Bin irritiert, kann mir jemand helfen?

PostHeaderIcon Mein Corsa hat die 300.000 km geschafft

 

So ein richtiger Autofan bin ich nicht und werde es auch nicht werden. Mich interessieren Autos eigentlich nur als Mittel um mit meinem geliebten Nkmstand corsaDR-Info entspannt von Punkt A nach Punkt B zu kommen und das dann möglichst kostengünstig.

Also habe ich mir 1998 eine Opel Corsa gekauft, schöne 45 PS daher niedriger Verbrauch, günstige Versicherung und wenig Steuern. Ein Jahr war er alt und hatte bis dahin 10.000 km gelaufen. 

Heute bin ich den ganzen Tag mit meiner Kamera rumgelaufen, denn der Kilometerstand näherte sich unaufhörlich der 300.000 km Grenze. und als ich eben grade nach Hause gekommen bin und stand, konnte ich dann dieses Bild machen. Jub, ist ein bisschen unscharf, aber hier zählt doch eindeutig der Bildinhalt.

Freud und Leid liegen dicht zusammen, denn morgen wird mein kleiner Corsa abgewrackt.

PostHeaderIcon Hamburg von der Köhlbrandbrücke fotografieren

oder ein Tipp für sportliche Fotografen sinnvolles und schönes zu kombinieren.

Am 21.06.09 ist in Hamburg der Autofreie Sonntag, ein bundesweiter Aktionstag "Mobli ohne Auto". Verbunden damit ist eine Fahrradsternfahrt, die am Hamburger Dammtor endet.

Wenn ich euch mal die Übersichtskarte anschaut, dann werdet ihr feststellen, dass einige Stecken auch über die Köhlbrandbrücke führen und damit die Möglichkeit besteht ein paar schöne Bilder aus der Perspektive der Köhlbrandbrücke zu fotografieren ohne das eine störende Scheibe davor ist, man aus dem fahrenden Auto fotografieren muss und man das blöde Brückengeländer im Bild hat.

Koehlbrandbruecke Hamburg mit Spiegelungen

Mein letzter Versuch war aus einem Bus heraus der getönte Scheiben hatte. Spiegelungen sind dann vorprogrammiert. Mal abgesehen davon, dass kaum Zeit ist sich ein schönen Bildausschnitt zu kombinieren.

Da die Polizei die Sternfahrt begleitet vermute ich, dass nur für die Zeit der Überfahrt die Köhlbrandbrücke gesperrt sein wird. Das bedeutet als erster oben sein um möglichst viel Zeit zum fotografieren zu haben. Also noch mal das Fahrrad überprüfen und ein bisschen trainieren.

Aus meiner Sicht am sinnvollsten ist der Einstieg in die Fahrradtour am "Treffpunkt" Waltershofer Str./ Finkenwerder Str. am Sonntag um 12 Uhr um eine möglichst kurze "Anfahrt" auf die Bergetappe zu haben.

Unabhängig von der fotografischen Spannung, finde ich die Aktion prima, sinnvoll und nötig unbedingt unterstützenswert. Weitere Informationen bekommt ihr auf fahrradsternfahrt.info.

Na denn bis Sonntag, bin noch ne Runde Rad fahren und hoffe auf gutes Wetter für uns alle.

 

 

PostHeaderIcon Baukräne in der Hamburger Hafencity

Wie auch viele Nichthamburger wissen, wird in der Hamburger Hafencity wie wild gebaut.

Zurzeit kann man jedes Wochenende durch den ehemaligen Freihafen fahren und sieht Dinge, die es Tage vorher noch nicht gab. Früher war der ehemalige Freihafen ein eher beschauliches Örtchen, an dem man am Wochenende in der Regel nur Touristen und Fotografen getroffen hat.

Baukran Hamburg hafencity

Heutzutage trifft man dort am Wochenende neben Touristen und Fotografen noch einen Haufen Neureicher von offensichtlich gut verdienenden Menschen, die sich da scheinbar eingemietet haben. Ich glaube kein echter Hamburger würde freiwillig dahin ziehen, da ein echter Hanseat doch eher vom Understatement geprägt ist.

Die ganze Hafencity wirkt doch eher kühl und künstlich auf mich. Wenige optische Ankerpunkte, viel eckige, fast gleichförmige Bauten. Logischerweiseist dann mein Lieblingsbild von der Hamburger Hafencity ein völlig anderer Blick. Bedrohlich, weil Langeweile droht.