Archiv für Juni 2009

PostHeaderIcon Mittenbetonte Integralmessung

Die mittenbetonte Integralmessung wird von einigen Kameras zur Belichtungsmessung genutzt. Wenn Eure Kamera über diese Funktion verfügt, dann misst sie die Lichtverhältnisse in einem mehr oder weniger großem Bereich, in der Mitte des Bildausschnitts, der im Sucher dargestellt wird. Durch diese Art der Messung erhaltet Ihr eine relativ gute, auf das Objekt eingerichtete Belichtungsmessung. Moderne Kameras arbeiten hier allerdings eher mit dem Matrix Messverfahren, das durch das Verwenden mehrerer Messfelder deutlich genauere Messergebnisse liefert. Trotzdem hat sich das System der mittenbezogenen Integralmessung gegenüber der Integralmessung durchgesetzt. Durch die objektbezogene Messung erreicht man ein deutlich geringeres Risiko einer Fehlbelichtung.
 

PostHeaderIcon Mehrpunkt-Autofokus

Im Gegensatz zu einem Einpunkt Autofokus System stellt das Mehrpunkt Autofocus System auf mehrere Punkte des gewählten Motivs scharf. Das Einpunkt Autofokus System verfügt nur über einen Punkt zur Scharfstellung, der sich in der Bildmitte befindet. So kann mit dem Mehrpunkt Autofokus eine punktgenaue Scharfstellung auf das jeweilige Motiv erreicht werden. Dieses bringt euch in den Ergebnissen ein deutliches Plus an Bildschärfe für das Motiv. Einer der Ersten die dieses System an den Markt brachten war die Firma Canon die das AiAF auch entwickelt haben.
 

PostHeaderIcon Mehrfeldmessung

Die Mehrfeldmessung oder auch die Matrixmessung genannt wird zur Belichtungsmessung aktueller Kameras als Verfahren verwandt. Der Vorteil der Mehrfeldmessung gegenüber anderen Verfahren zur Belichtungsmessung ist, das bei dieser Methode bis zu 1005 Messfelder zur Ermittlung der relevanten Daten herangezogen werden. Durch die Messung über mehrere Messfelder bekommt Ihr bedeutend genauere Daten für die Belichtungsmessung. Eine der ersten Spiegelreflexkameras, die mit einer Mehrfeldmessung zur Belichtungsmessung arbeiteten, wurde 1983 von der Firma Nikon an den Markt gebracht. Hier wurde das Verfahren allerdings noch als AMP Verfahren bezeichnet.
 

PostHeaderIcon Interpolation

In der digitalen Fotografie wird mit dem Begriff Interpolation ein Verfahren bezeichnet, das zur Erzeugung von Bildinhalten genutzt werden kann. Der gesamte Verarbeitungsweg von der Bilderzeugung bis hin zur Bilddarstellung wird von mehrfachen Interpolationen durchzogen. Durch diese Interpolation entsteht generell ein Schärfeverlust. Trotzdem ist die Interpolation, also das Zwischenrechnen zwingend erforderlich. Während der gesamten Dauer des Signalverarbeitungsweges, im Bereich digitaler Bilder, können alle Veränderungen an der Farbe oder der Pixelmenge nur mithilfe der Interpolation realisiert werden. Innerhalb eines Pixels werden zum Beispiel die Helligkeit und die Farbe mehrfach zwischen Aufnahmegerät und Wiedergabegerät verändert. Auch dieser Vorgang lässt sich nur durch Interpolation realisieren.