Archiv für Juli 2009
Bilder vom Hamburg Triathlon
Ohne viele Worte hier nun meine Bilder vom Hamburg Triathlon.
Auch wenn es komisch klingt, aber es lohnt sich ganz früh hinzufahren, Hamburg ganz ohne Menschen in der Innenstadt und konzentriert auf einen Punkt ein (großer) Haufen Sportler die sich auf ihren Wettkampf konzentrieren. Spannende Athmosphäre.
kleine Anmerkung: Das sind Vorschaubilder und wenn du auf die klickst, werden die groß. Ich schreibe das, weil ich heute eine Mail bekommen, das meine Bilder so klein sind.
Motivbeschleuniger für Fotografen
Eigentlich sollte es ja heute ein paar Bilder vom Hamburg Triathlon geben, die ich fotografiert habe. Aber manchmal kommt es ein bisschen anders, vor allem wenn man denkt (wie war das?)
Zu meinem Artikel, in dem ich meine "erfolgreiche" Fototour mit ohne Marc beim Hamburg Triathlon beschrieb, bekam ich morgens eine charmante E-Mail, die ich euch nicht vorenthalten möchte:
warum es Fotografen zu geben scheint, die ein Leben lang ihren Motiven hinterher laufen :o)
habe mich heute Morgen vor der Arbeit herzlich auf Deine Kosten amüsiert ;oD .. damit Du das nächste Mal nicht überall einen Schritt zu spät dran bist, stelle ich Dir großmütig mein Quad zur Verfügung mit der Garantie zur richtigen Zeit am richtigen Ort anzukommen …
das ideale Fahrzeug für den zu späten Knipser!
Technische Daten:
* 3 Liter Hubraum
* 6 außenliegende Zylinder
* Kunststoffkarosserie
* Direktlenkung
* Ledersitz
* tiefergelegtes Rennfahrwerk
* Zusatztank
* AlufelgenLiebe Grüße
Heike …
Na denn Prost…
Kleine aber wichtige Anmerkung, dieses Bild ist nicht von mir, sollte der urheber diese hier sehen, dann bitte mit mir Kontakt aufnehmen, damit ich den richtigen Fotografen nennen kann!
Triathlon in Hamburg mit Marc
Oder: wenn sich dein Athlet nicht an den Zeitplan hält und sich der Fotograf zuviel vornimmt!
In meinem Artikel hatte ich ja schon angekündigt, dass ich am Sonntag den Marc beim Hamburg Triathlon über die olympische Distanz fotografisch begleiten wollte.
Zu diesem Zeitpunkt wusste ich allerdings noch nicht, dass sein Startzeitpunkt um 7 Uhr morgens sein würde. Na prima!
Ich wusste auch nicht, dass es auch Triathleten gibt, die eine merkwürdige Selbstwahrnehmung ihrer Leistungsfähigkeit haben.
Zur Vorbereitung habe ich mir die Streckenpläne angeschaut und dann spannende Fotografieplätze entlang der Strecke gesucht und diese dann versucht zeitlich einzugrenzen, um Marc an so vielen Stellen wie möglich fotografieren zu können. Dafür habe ich mir natürlich vorab von ihm seine Einschätzung zu seinen möglichen Zeiten geholt und an meinem Fotografieplan angepasst. Großer Fehler von mir, denn er war in allen seinen Einzelzeiten viel schneller, als er mir vorher gesagt hat.
Begleitet und unterstützt wurde ich von Martin, der den frühen Startzeitpunk nutzte, um den Abend vorher ein bisschen feiern zu gehen, früh morgens nach Hause fuhr, sich ne Kanne Kaffee einflösste um dann durchgemacht aber fit und pünktlich an der Alster auftauchte. Respekt und wie ihr im weitern Verlauf lesen und sehen werdet, auch mein Glück!
Los ging es mit 1,5 Km Schwimmen durch die Binnen- in die Außenalster und zurück, anders als die Profis später, die publikumsfreundlich nur durch die Binnenalster schwammen.
Meine erste Enttäuschung war der Start. Gehofft und erwartet hatte ich ein fotofreundlichen Sprung vom Ponton, bekommen habe ich einen Wasserstart der Athleten. Fotografisch leider nicht so schön, aber dafür war morgens um 7 am Sonntag die Stimmung durch die Zuschauer schon hervorragend. Marc in diesem Gewusel zu finden wäre ein schöner Zufall gewesen, aber schöne Zufälle gab es für mich an diesem Tag wenig.
Meinem tollen Zeitplan folgend bin ich dann zur Lombardsbrücke gewandert und Martin mit unserer kleinen Fancrew zum Ausstieg am Hamburger Rathaus. Unser beider Plan war es, Marc beim Schwimmen zu fotografieren. Martin war erfolgreich, ich nicht! Mein Problem an der Lombardbrücke war der Umstand, dass die Athleten alle die gleiche Badekappe trugen und ich Marc einfach nicht erkannt habe, obwohl er mir gewunken haben will, wie er später sagte. Ich hätte heulen können, aber das wusste ich da ja noch nicht.
Weiter ging es dann mit 40 km Rad. Die Second Unit (Martin mit der kleinen Fanschar) fuhr rüber zu den Landungsbrücken und ich wanderte an den Wallringtunnel, den Einstieg in die Radstrecke. Bis hierher war mein Plan ja soweit prima, was ich nicht bedacht hatte, Marc schwamm nicht wie von ihm vermutet 30 Minuten, sondern "nur" 26 Minuten. Sportlich super aber für meinen Zeitplan reines Gift. Ich war zwar rechtzeitig an meinem 2. Standort, aber entweder war ich noch dabei mich "einzurichten" oder aber ich habe Marc beim fahren einfach übersehen. Mir sind zwar ein paar andere Bilder gelungen, aber kein Marc dabei.
Wie konnte es anders sein, Martin hatte an den Landungsbrücken viel mehr Glück und konnte ein paar klasse Bilder schießen.
In der Hoffnung, an den Landungsbrücken vielleicht auch noch fotografisch was zu bestellen, bin ich mit der Bahn vom Hauptbahnhof rübergefahren, um mir unter schadenfrohem Gelächter sagen zu lassen, das Marc schon vorbei war und für seine zweite Durchfahrt keine Zeit mehr war, wenn ich seine Ankunft in der Wechselzone fotografieren wollte. Also zurück zum Hauptbahnhof um festzustellen, das Marc sich schon auf der Laufstrecke befand. Das Ärgern hatte ich zu diesem Zeitpunkt aufgegeben und begann, mit Ironie und Sarkasmus zu kompensieren.
Ich habe Marc dann doch noch mal live Sport machen sehen, am Zieleinlauf zu dem mich Imke dankenswerter Weise, vermutlich aus Mitleid mitgeschleift hat. Damit ich an diesem Tag mal was "treffe". Aber hier die Bilder von Martin:
Für unsere Statistikfreunde: Marc wurde 647. von 2691 (Jedermann olympisch) in 2:35:36 Stunden und hat in den Einzelzeiten 26:21 Min fürs Schwimmen, 1:14:53 St. für Radfahren und 45:48 Min für das Laufen gebraucht. Meinen Respekt hat er!
Und die Moral von der Geschichte:
1. Sportlern ist nicht zu trauen, was ihre Leistungsfähigkeit angeht!
2. Weniger Shootingpunkte ist mehr gute Bilder!
3. Vorher mal anschauen wie Marc im Sportdress ausschaut, dann erkennt man ihn auch!
4. Immer Martin dabeihaben für gute Bilder!
Dank an Martin fürs Durchmachen Mitdenken, Imke fürs Mitschleifen, Volker und Nele fürs Mitfühlen und Marc fürs Mitmachen.
Ich mach jetzt wieder Studiofotografie!
In meinem nächsten Artikel werde ich euch noch ein paar Bilder von mir zeigen, denn alle Bilder in diesem Artikel sind von Martin!
Fotoevent Hamburg Triathlon am Wochenende
Am Wochenende 25/26.07. findet im Hamburg zum 8. Mal der Hamburg Triathlon statt. Dann wird man das ganze Wochenende in der Hamburger Innenstadt schwimmende, Rad fahrende und laufende Menschen sehen.
Weitere Informationen findet ihr auf der Seite des Veranstalters und diese solltet ihr euch auch anschauen, dann habt ihr auch einen Plan wann wo w
as passiert. Zentrum des Hamburg Triathlon wird der Ballindamm sein, denn hier ist die Wechselzone.
Was die erste Distanz, das Schwimmen betrifft, würde ich denken, dass ein Platz auf und neben der Lombardsbrücke ein guter Platz ist um gut an die Schwimmer fotografisch "ranzukommen".
Das Radfahren wird über die Elbchaussee gehen und ist aus meiner Sicht fotografisch am schwierigsten, weil die Radler so verflixt schnell sind. Ich werde mich vermutlich kurz hinter den Wendemarken aufhalten, weil da die Geschwindigkeit noch nicht so hoch ist.
Die Laufdistanz wird links an der Außenalster entlang gehen, hier gibt es sicher viele Möglichkeiten einen schönen Blick auf die Sportler zu bekommen mit einem spannenden Alsterhintergrund.
Mein persönlicher Plan ist es, an diesem Wochenende einen Freund von mir fotografisch zu begleiten, der an dem Olympischen Jedermann Triathlon teilnimmt. Ihr werdet hier sehen können wie es mir gelang.
Bildnachweis: Upsolut/Hochzwei




















