Projekt Urlaubsbilder Tag 18 Macroobjektiv
Zwar läuft mein PC wieder schön rund, aber ich bin immer noch am zusammensuchen diverser Software und am Konfigurieren der Einstellungen. Das sorgt dafür, dass die Zeit über den Tag nicht da war um das Tamron 90mm 1:2,8 Macroobjektiv zu testen, welches hier seit ein paar Tagen rum liegt. Eigentlich wollte ich damit heute draußen ein paar Bilder machen, um zu überlegen ob ich es mir als verspätetes Weihnachtgeschenk gönnen möchte.
Zumindest habe ich während einiger Installationsroutinen Bilder in meiner Wohnung fotografiert und kann damit schon ein paar Dinge sagen. Ein wirklich prima kleiner Schärfentiefebereich mit einem schönen weichen Bokey (verschwommener, unscharfer Hintergrund) und schon bei Blende 2,8 schön scharf. Nachteilig ist mir bisher nur der Autofocus aufgefallen, der Motor röhrt wie ein Akkuschrauber, der gleich den Geist aufgibt.
Dabei überzeugt die Haptik irgendwie doch. Mit dem Vorschieben und Zurückziehen des Schärferinges wechselt man zügig von Auto- zum manuellen Focus und wieder zurück ohne friemeln oder Absetzen. Das bietet die Möglichkeit sich manuell an das Objekt der Begierde ranzuschärfen und den Rest im Zweifel vom Autofocus erledigen zu lassen. Geht schön schnell und hat den Vorteil, dass man weniger Brummen im Ohr hat.

