Das richtige Seitenverhältnis bei Fotos berechnen
Wer kennt das nicht, es lungern auf der Festplatte ein Haufen Bilder rum und endlich entschließt man sich diese mal auf Fotopapier entwickeln zu lassen. Zwischenzeitlich hat man aber keine Ahnung mehr in welchem Format die Bilder denn mal fotografiert wurden.
Zu dieser Problematik erreicht mich gestern ein Mail und ich muss gestehen, dass ich doch kurz grübeln musste.
Grundsätzlich gibt es zwei Bildformate in denen eine Digitalkamera fotografiert. Zum einen wäre das das dass 3:2 Format und zum anderen das 4:3 Format. Es gibt sicher noch ein paar Exoten die komische Verhältnisse wie 16:9 oder auch 16:10 fotografieren können, aber hier gilt das selbe Prinzip welches ich hier erläutern möchte.
1. Schritt:
Ganz unmathematisch ausgedrückt verhalten sich die Seitenverhältnisse immer proportional, das bedeutet wenn ich die Verhältnisse teile erhalte ich immer das gleiche Verhältnis, den nenne ich dann mal Faktor.
das bedeutet wenn ich 3:2 teile bekommen ich 1,5
und wenn ich 4:3 teile bekomme ich den Faktor 1,3333
2. Schritt
Welche Bildgrößen haben meine Bilder? Beispielhaft in meiner Mail waren die Bildgrößen 2560×1920 und 1280×960 Pixel genannt. Das könnt ihr in den Bildeigenschaften herausfinden. Teilt man diese beiden Werte durcheinander bekommt man immer den Faktor 1,3333. Das bedeutet das Seitenverhältnis ist bei beiden Bildern 4:3.
3. Schritt
Bestellen und glücklich sein, weil es keine weißen Ränder mehr gibt wenn man das richtige Format bestellt.


Jaja, soweit die Vorarbeit. Dann müssen sich nur noch die Labore an die Vorgaben halten … unsere Erfahrungen bei dem Test waren da nicht immer zufriedenstellend. (wen es interessiert: der komplette Testbericht ist dann unter http://www.wupperfotos.de/2011/06/21/25-anbieter-wurden-gepruft zu finden).
cu
Holger
alles Fotos immer online also in der Cloud speichern, falls die festplatte abrauscht, hat man ein ernstes problem